Koch für dich!

Koch für dich!

Wenn du das nun umsetzen möchtest, musst du deine Lebensmittel selbst zubereiten. Du kannst nicht mehr einfach so die Fertigpizza oder die Lasagne in den Ofen schieben. Es ist einfacher als du denkst. Du kochst dir einfach das, was du vorher fertig gegessen hast und noch viele, viele, andere, tolle Gerichte.

Außerdem ist einer der wichtigsten Aspekte einer gesunden Ernährung eine warme Mahlzeit am Tag.

Warum? Sie versorgt dich mit enorm vielen, sehr  wichtigen Nährstoffen. Diese Mahlzeit ist warm und macht dich satt. Sie befriedigt damit deinen Drang nach Essen. Sie ist somit nicht nur ernährungsphysiologisch (weil sie die meisten Nährstoffe enthält), sondern auch psychologisch die wichtigste Mahlzeit. An ihr klammerst du dich fest. Sie ist dein Anker, deine Wurzel. Allein der Gedanke, dass du bald etwas Warmes zu Essen bekommst, hilft dir, durchzuhalten und nicht zu naschen. Und auch der Gedanke, dass du bereits warm gegessen hast, hilft dir, nicht später noch zu naschen.

Du meinst, das ist alles schön und gut, aber du hast keine 15-45 Minuten am Tag, um zu kochen? Das ist meines Erachtens der schwerste Teil einer Ernährungsumstellung: Prioritäten setzen. Es sollte oberste Priorität für dich haben, jeden Tag etwas Warmes, Selbstgekochtes zu essen. Du solltest dir die Frage stellen, was dir wirklich wichtig ist. Bestimmt duscht du dich jeden Tag, einfach weil es dir so wichtig ist. Vielleicht schläfst du jeden Tag zwischen 6 und 9 Stunden, einfach weil es dir wichtig ist und du es brauchst. Wenn du keine 15-45 Minuten am Tag hast, um dir etwas zu kochen, dann ist es dir nicht wichtig genug. Frag dich, warum du deine Ernährung umstellen möchtest! Bist du krank, fühlst du dich schlapp, möchtest du abnehmen, möchtest du eine schöne Haut haben, möchtest du deine Kinder gesund versorgen? Eine warme Mahlzeit sollte zum Tag gehören wie das Zähneputzen. Eine gesunde Ernährung ist nichts, das neben her läuft wie ein Radio. Du musst dich um gesundes Essen bemühen, indem du kochst.

Jedoch weiß ich, die größte Schwierigkeit am Kochen ist nicht das Kochen selbst, sondern jeden Tag auf’s Neue zu wissen, was man kocht. Es kann in eine regelrechte Quälerei ausarten. Du brauchst Organisation. Du brauchst einen Wochenplan, der dir genau sagt, was du kaufen und kochen musst. Die Rezepte sollten saisonal sein und so aufeinander abgestimmt, dass du am Ende der Woche nicht unzählig viele Zutaten über hast. Mit dieser Planung hast du alle Zutaten zuhause, kannst einfach los kochen, wenn du heim kommst und vor allem musst du dir ausgelaugt vom Tag keine Gedanken mehr darum machen, WAS du kochen kannst. Du musst nur noch einmal die Woche einkaufen gehen. Und schon hast du wieder mehr Zeit zum Kochen.

Meinst du, du könntest das nicht schaffen? Schau mal hier!

Solange du selbst kochst und keine vorgefertigten Zutaten verwendest, kannst du essen, was du möchtest, bist du satt bist. Sahne, Butter, Schmalz, fettes Fleisch sind keine Tabus mehr.

Wenn du selbst kochst, hast du jeden Tag etwas Frisches. —> Alle wichtigen Nährstoffe sind enthalten.

Wenn du selbst kochst, hast du jeden Tag etwas Warmes.—> Warm bedeutet, die Lebensmittel sind verarbeitet und dein Körper kann die enthaltenen Nährstoffe besser aufnehmen. Deswegen tut warmes Essen so gut.

Wenn du selbst kochst, kennst du alle Zutaten. —> Es sind keine Stoffe drin, die Deinen Körper täuschen.

Wenn du selbst kochst, wählst Du die Qualität deiner Zutaten selbst aus. Mir z.B. schmeckt das Gemüse vom Markt viel viel besser als das aus dem Supermarkt.

Wenn du selbst kochst, isst Du was dir schmeckt. —> Das befriedigt und macht Dich somit glücklich.

Wenn du selbst kochst, isst Du dich immer satt. —> Du bist ausgeglichener. Ein satter Mensch kann besser denken.

Doch zum gesunden Essen gehört nicht nur die Nahrung. Damit komme ich zu Punkt 3: Nimm dich wichtig!